Pop-ups blockieren: Lästige Fenster stoppen
Pop-ups sind diese lästigen Fenster, die plötzlich auf Ihrem Bildschirm erscheinen, wenn Sie eine Website besuchen. Sie können Werbung enthalten, Warnungen anzeigen oder Sie auffordern, irgendwo draufzuklicken. Zum Glück können Sie diese störenden Elemente in jedem modernen Browser ganz einfach blockieren. In diesem Artikel erklären wir Schritt für Schritt, wie Sie Pop-ups in Chrome, Firefox, Edge und Safari stoppen.
Was genau sind Pop-ups?
Pop-ups sind kleine Fenster, die sich automatisch über der Website öffnen, die Sie gerade ansehen. Sie wurden häufig für Werbung, Newsletter-Anmeldungen oder Sonderangebote verwendet. Auch wenn manche Pop-ups nützlich sein können, sind die meisten vor allem lästig und können sogar gefährlich sein, wenn sie versuchen, Sie in die Irre zu führen.
Warum sind Pop-ups lästig?
Pop-ups stören Ihr Surferlebnis auf verschiedene Weise. Sie verdecken die Inhalte, die Sie lesen möchten, machen Ihren Computer langsamer und können manchmal sogar Schadsoftware enthalten. Vor allem ältere Computer können spürbar langsamer werden, wenn sich viele Pop-ups gleichzeitig öffnen.
Sind alle Pop-ups schlecht?
Nicht alle Pop-ups sind schädlich. Manche Websites nutzen Pop-ups für nützliche Funktionen wie die Anmeldung in Ihrem Konto, die Bestätigung einer Aktion oder die Anzeige wichtiger Informationen. Deshalb bieten Browser die Möglichkeit, Pop-ups von bestimmten Websites zuzulassen, während Sie sie ansonsten blockieren.
Pop-ups blockieren in Google Chrome
Google Chrome hat einen integrierten Pop-up-Blocker, der standardmäßig aktiviert ist. Trotzdem kann es vorkommen, dass er versehentlich deaktiviert wurde oder bestimmte Websites eine Erlaubnis erhalten haben. So überprüfen und ändern Sie das.
Schritte für Chrome am Computer
Öffnen Sie Google Chrome und klicken Sie oben rechts auf die drei senkrechten Punkte. Dadurch öffnet sich das Menü. Klicken Sie anschließend auf Einstellungen. Scrollen Sie nach unten und klicken Sie im linken Menü auf Datenschutz und Sicherheit. Klicken Sie danach auf Website-Einstellungen und scrollen Sie zu Pop-ups und Weiterleitungen.
Achten Sie darauf, dass die Einstellung auf Blockiert steht. Das bedeutet, dass Chrome Pop-ups automatisch abfängt. Hier sehen Sie auch eine Liste mit Websites, die Pop-ups anzeigen dürfen. Entfernen Sie Websites aus dieser Liste, indem Sie auf die drei Punkte neben der Website klicken und Entfernen auswählen.
Chrome auf Ihrem Smartphone oder Tablet
Auch auf Mobilgeräten können Sie Pop-ups in Chrome blockieren. Öffnen Sie die Chrome-App und tippen Sie oben rechts auf die drei Punkte. Gehen Sie zu Einstellungen, dann zu Website-Einstellungen und anschließend zu Pop-ups und Weiterleitungen. Schalten Sie den Schalter aus, um Pop-ups zu blockieren.
Pop-ups blockieren in Mozilla Firefox
Firefox bietet einen hervorragenden Schutz vor Pop-ups und gibt Ihnen viel Kontrolle darüber, welche Websites Pop-ups anzeigen dürfen und welche nicht.
Firefox-Einstellungen anpassen
Öffnen Sie Firefox und klicken Sie oben rechts auf die drei waagerechten Linien, um das Menü zu öffnen. Klicken Sie auf Einstellungen und wählen Sie im linken Menü Datenschutz & Sicherheit. Scrollen Sie zum Abschnitt Berechtigungen und suchen Sie nach Pop-up-Fenster blockieren.
Achten Sie darauf, dass das Kästchen bei Pop-up-Fenster blockieren aktiviert ist. Über Ausnahmen können Sie Websites hinzufügen, die Pop-ups anzeigen dürfen, zum Beispiel Ihre Bank oder eine andere vertrauenswürdige Website.
Zusätzlichen Schutz aktivieren
Firefox bietet außerdem einen verbesserten Schutz vor Aktivitätenverfolgung, der hilft, manche Werbung und Tracker zu blockieren. Diese Option finden Sie im selben Menü Datenschutz & Sicherheit. Wählen Sie Streng, um den besten Schutz zu erhalten.
Pop-ups blockieren in Microsoft Edge
Microsoft Edge, der Standardbrowser in Windows, hat ebenfalls einen leistungsstarken Pop-up-Blocker integriert.
Edge konfigurieren
Öffnen Sie Microsoft Edge und klicken Sie oben rechts auf die drei Punkte. Wählen Sie Einstellungen und klicken Sie anschließend im linken Menü auf Cookies und Websiteberechtigungen. Suchen Sie nach Popups und Umleitungen und klicken Sie darauf.
Aktivieren Sie die Option Blockieren, indem Sie den Schalter nach rechts schieben, sodass er blau wird. Hier können Sie auch Ausnahmen für Websites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
SmartScreen verwenden
Edge hat außerdem Microsoft Defender SmartScreen integriert, das zusätzlichen Schutz vor gefährlichen Websites und Downloads bietet. Prüfen Sie unter Einstellungen, Datenschutz, Suche und Dienste, ob diese Funktion aktiviert ist.
Pop-ups blockieren in Safari
Nutzen Sie einen Mac oder ein iPhone? Safari hat eigene Einstellungen zum Blockieren von Pop-ups.
Safari auf dem Mac
Öffnen Sie Safari und klicken Sie oben in der Menüleiste auf Safari, danach auf Einstellungen (je nach macOS-Version heißt der Menüpunkt etwas anders). Gehen Sie zum Tab Websites und wählen Sie in der Seitenleiste Pop-up-Fenster aus. Hier können Sie festlegen, ob Pop-ups für alle Websites oder nur für bestimmte Websites blockiert werden.
Safari auf iPhone und iPad
Auf Ihrem iPhone oder iPad öffnen Sie die App Einstellungen. Scrollen Sie nach unten und tippen Sie auf Safari. Suchen Sie die Option Pop-Ups blockieren und achten Sie darauf, dass sie aktiviert ist, indem Sie den Schalter auf Grün stellen.
Zusätzliche Hilfsmittel gegen Pop-ups
Neben den integrierten Browsereinstellungen gibt es auch andere Möglichkeiten, Pop-ups zu bekämpfen.
Browsererweiterungen installieren
Es gibt spezielle Browsererweiterungen oder Add-ons, die noch besser vor Pop-ups und Werbung schützen. Bekannte Beispiele sind uBlock Origin und Adblock Plus. Diese Erweiterungen blockieren nicht nur Pop-ups, sondern auch viele andere Werbeanzeigen.
Um eine Erweiterung zu installieren, gehen Sie zum Erweiterungs-Store Ihres Browsers. In Chrome ist das der Chrome Web Store, in Firefox heißt er Firefox Add-ons. Suchen Sie nach der gewünschten Erweiterung und klicken Sie auf Hinzufügen oder Installieren.
Vorsicht beim Herunterladen
Manche Programme, die Sie herunterladen, installieren heimlich zusätzliche Software, die Pop-ups verursacht. Achten Sie bei der Installation von Programmen immer genau darauf, was passiert, und entfernen Sie das Häkchen bei unerwünschter Zusatzsoftware. Wählen Sie eine benutzerdefinierte Installation, damit Sie genau sehen, was installiert wird.
Was tun bei hartnäckigen Pop-ups?
Manchmal erscheinen trotz all Ihrer Einstellungen weiterhin Pop-ups. Das kann auf ein tiefer liegendes Problem hindeuten.
Auf unerwünschte Software prüfen
Wenn Sie trotz aller Einstellungen immer noch viele Pop-ups sehen, befindet sich möglicherweise unerwünschte Software auf Ihrem Computer. Führen Sie einen Scan mit Ihrem Antivirenprogramm oder mit Windows Defender durch. Entfernen Sie verdächtige Programme über die Systemsteuerung oder die Einstellungen.
Browser zurücksetzen
In extremen Fällen können Sie Ihren Browser auf die Standardeinstellungen zurücksetzen. Dabei werden alle Erweiterungen und angepassten Einstellungen entfernt. Diese Option finden Sie meist unter Einstellungen und dann Erweitert oder Über den Browser.
Tipps für sicheres Surfen
Neben dem Blockieren von Pop-ups können Sie noch mehr tun, um sicher im Internet zu surfen. Klicken Sie niemals auf verdächtige Links oder Werbeanzeigen. Halten Sie Ihren Browser und Ihr Betriebssystem auf dem neuesten Stand. Verwenden Sie sichere Passwörter und seien Sie vorsichtig, wenn Sie persönliche Informationen online teilen.
Häufig gestellte Fragen
Warum sehe ich immer noch Pop-ups, obwohl ich sie blockiert habe?
Manche Websites nutzen Tricks, um den Pop-up-Blocker zu umgehen. Außerdem kann sich unerwünschte Software auf Ihrem Computer befinden, die Pop-ups erzeugt. Überprüfen Sie Ihre Browsererweiterungen und führen Sie einen Virenscan durch, wenn das Problem weiterhin besteht.
Ist die Verwendung von Pop-up-Blockern sicher?
Ja, die integrierten Pop-up-Blocker der Browser sind völlig sicher. Auch bekannte Erweiterungen wie uBlock Origin sind zuverlässig. Seien Sie jedoch vorsichtig mit unbekannten Erweiterungen und laden Sie nur aus offiziellen Quellen herunter.
Kann ich Pop-ups für bestimmte Websites zulassen?
Auf jeden Fall. Jeder Browser bietet die Möglichkeit, Ausnahmen hinzuzufügen. Das ist praktisch für vertrauenswürdige Websites, die Pop-ups für wichtige Funktionen nutzen, etwa beim Onlinebanking oder in Onlineshops.
Blockieren Pop-up-Blocker auch normale Werbung?
Die Standard-Pop-up-Blocker der Browser blockieren nur Pop-up-Fenster, keine regulären Werbeanzeigen auf Webseiten. Um sämtliche Werbung zu blockieren, benötigen Sie einen separaten Werbeblocker wie uBlock Origin.
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