Sharing-Roller-Apps: Felyx, GO Sharing und mehr

Sharing-Roller sind fester Bestandteil des niederländischen Straßenbilds geworden. Die grünen, blauen und roten Elektroroller stehen in immer mehr Städten bereit. Mit Ihrem Smartphone reservieren Sie einen, fahren zu Ihrem Ziel und stellen ihn wieder ab. In diesem Artikel vergleichen wir die beliebtesten Sharing-Roller-Apps in den Niederlanden: Felyx, GO Sharing und andere Anbieter.

Wie funktionieren Sharing-Roller-Apps?

Das Konzept von Sharing-Rollern ist einfach. Über eine App auf Ihrem Telefon suchen Sie einen verfügbaren Roller in der Nähe. Sie reservieren ihn, entsperren den Roller mit der App und fahren zu Ihrem Ziel. Dort stellen Sie den Roller wieder ab und beenden die Fahrt in der App. Sie bezahlen pro Minute oder pro Fahrt.

Alle Sharing-Roller in den Niederlanden sind elektrisch und leise. Meist benötigen Sie nur einen Führerschein der Klasse AM, A oder B. Die meisten Roller sind für zwei Personen geeignet und haben Platz für einen Helm im Helmfach unter dem Sitz.

Felyx: Die grünen Roller

Felyx ist einer der bekanntesten Sharing-Roller-Anbieter in den Niederlanden. Das Unternehmen startete in Amsterdam und ist inzwischen nach Rotterdam, Den Haag, Utrecht und in andere Städte expandiert. Felyx-Roller erkennen Sie an der auffälligen grünen Farbe.

Die Felyx App

Die Felyx App ist für iPhone und Android erhältlich. Nach dem Herunterladen erstellen Sie ein Konto mit Ihrer E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Sie müssen Ihren Führerschein zur Verifizierung hochladen. Das kann einige Tage dauern, erledigen Sie es also rechtzeitig.

Tarife bei Felyx

Felyx rechnet pro Minute ab. Der genaue Tarif unterscheidet sich je nach Stadt und kann variieren. Außerdem bietet Felyx Pakete und Abos für Vielfahrer an, mit denen Sie pro Minute weniger bezahlen. Prüfen Sie die App auf aktuelle Preise.

Felyx-Funktionen

  • Reservieren bis zu 15 Minuten im Voraus
  • Zwei Helme im Helmfach
  • Parken im gesamten Servicegebiet
  • Akkustand in Echtzeit in der App

GO Sharing: Roller, Fahrräder und Autos

GO Sharing bietet nicht nur Roller, sondern auch Leihfahrräder und Carsharing-Autos. Das macht die Plattform vielseitig für unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse. GO-Sharing-Roller sind in zahlreichen niederländischen Städten verfügbar.

Die GO Sharing App

Laden Sie die GO Sharing App herunter und erstellen Sie ein Konto. Wie bei Felyx laden Sie Ihren Führerschein zur Verifizierung hoch. Nach der Freigabe können Sie direkt loslegen. In der App sehen Sie eine Karte mit allen verfügbaren Fahrzeugen in der Nähe.

Tarife bei GO Sharing

GO Sharing arbeitet mit einer Kombination aus Startgebühr und Minutenpreis. Die Tarife können sich je nach Stadt und Fahrzeugtyp unterscheiden. Für Roller zahlen Sie oft eine Startgebühr plus einen Betrag pro gefahrener Minute. Paketrabatte machen häufige Nutzung günstiger.

GO-Sharing-Funktionen

  • Verschiedene Fahrzeugtypen in einer App
  • Großes Servicegebiet
  • Möglichkeit, gegen Aufpreis außerhalb des Servicegebiets zu parken
  • Regelmäßige Aktionen und Rabatte

Check: Rot und überall

Check, früher CHECK, ist ein weiterer großer Anbieter mit den markanten roten Rollern. Das Unternehmen setzt auf günstige Preise und Benutzerfreundlichkeit.

Check App und Tarife

Die Check App funktioniert ähnlich wie andere Sharing-Roller-Apps. Sie erstellen ein Konto, verifizieren Ihren Führerschein und können dann Roller finden und reservieren. Check ist bekannt für konkurrenzfähige Preise und regelmäßige Rabattaktionen für neue Nutzer.

Sharing-Roller nutzen: Schritt für Schritt

Unabhängig davon, welche App Sie verwenden, ist der Ablauf ähnlich:

Schritt 1: Roller finden

Öffnen Sie die App und sehen Sie sich die Karte an. Grüne oder farbige Symbole zeigen verfügbare Roller. Tippen Sie auf einen Roller, um Details wie Akkustand und Entfernung zu sehen.

Schritt 2: Reservieren

Reservieren Sie den Roller, damit ihn niemand anderes nimmt, während Sie dorthin laufen. Bei den meisten Apps ist die Reservierung 10-15 Minuten lang kostenlos.

Schritt 3: Entsperren

Am Roller angekommen, tippen Sie in der App auf 'Ontgrendelen' (Entsperren). Der Roller piept zur Bestätigung. Öffnen Sie das Helmfach und nehmen Sie den Helm heraus.

Schritt 4: Fahren

Setzen Sie Ihren Helm auf, setzen Sie sich auf den Roller und drehen Sie am Gasgriff. Die meisten Sharing-Roller haben zwei Fahrstufen: einen langsameren Eco-Modus und einen normalen Modus.

Schritt 5: Parken und beenden

Am Ziel parken Sie den Roller im Servicegebiet. Beachten Sie die lokalen Regeln, wo Roller abgestellt werden dürfen. Verstauen Sie den Helm, schließen Sie das Helmfach und beenden Sie die Fahrt in der App. Sie erhalten sofort eine Kostenübersicht.

Tipps für Sharing-Roller-Nutzer

Damit Sie sicher und günstig fahren, hier einige praktische Tipps:

Prüfen Sie den Roller vor der Abfahrt: Kontrollieren Sie Bremsen, Beleuchtung und Reifen, bevor Sie losfahren. Melden Sie Defekte über die App.

Tragen Sie immer einen Helm: Die Helme liegen im Helmfach. Sicherheit geht vor.

Achten Sie auf den Akkustand: Mit einem fast leeren Roller können Sie auf halber Strecke liegen bleiben. Wählen Sie einen Roller mit ausreichend Akku.

Kennen Sie das Servicegebiet: Parken außerhalb des Servicegebiets kann zusätzliche Kosten oder Bußgelder verursachen.

Vergleichen Sie Apps: Installieren Sie mehrere Sharing-Roller-Apps. Manchmal ist ein Anbieter günstiger oder hat mehr Roller in Ihrer Nähe.

Kosten vergleichen

Die Kosten für Sharing-Roller variieren je nach Anbieter, Stadt und Zeitpunkt. Im Allgemeinen zahlen Sie zwischen 0,20 und 0,30 Euro pro Minute. Manche Anbieter haben Startgebühren von 0,50 bis 1,00 Euro.

Für Vielfahrer sind Pakete interessant. Sie kaufen zum Beispiel 60 Minuten zu einem festen Preis, was pro Minute günstiger ausfällt. Prüfen Sie die Apps auf aktuelle Pakete und Angebote.

Sharing-Roller in Ihrer Stadt

Die Verfügbarkeit von Sharing-Rollern unterscheidet sich je nach Stadt. In großen Städten wie Amsterdam, Rotterdam und Den Haag sind mehrere Anbieter aktiv. In kleineren Städten ist das Angebot begrenzter. Über die Apps sehen Sie sofort, ob in Ihrer Umgebung Roller verfügbar sind.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Sharing-Roller sind elektrisch und tragen zu saubererer Luft in der Stadt bei. Sie verursachen keine direkten Emissionen und sind leiser als Benzinroller. Wenn Roller geteilt statt besessen werden, müssen weniger Fahrzeuge produziert werden. Die Nachhaltigkeit hängt auch davon ab, wie die Roller geladen und gewartet werden.

Fazit

Sharing-Roller-Apps wie Felyx, GO Sharing und Check bieten eine flexible und umweltfreundliche Möglichkeit, sich durch die Stadt zu bewegen. Mit Ihrem Smartphone finden und reservieren Sie in Sekunden einen Roller. Vergleichen Sie die verschiedenen Anbieter, achten Sie auf Tarife und Servicegebiete und wählen Sie die App, die am besten zu Ihrem Mobilitätsverhalten passt. So fahren Sie günstig und sorgenfrei durch die Niederlande.

Häufig gestellte Fragen

Welchen Führerschein brauche ich für einen Sharing-Roller?

Für die meisten Sharing-Roller benötigen Sie mindestens einen Führerschein der Klasse AM. Mit einem Führerschein der Klasse A oder B dürfen Sie ebenfalls fahren. Sie müssen Ihren Führerschein zur Verifizierung in der App hochladen, bevor Sie starten können.

Was kosten Sharing-Roller pro Fahrt?

Sie bezahlen meist pro Minute, oft zwischen 0,20 und 0,30 Euro. Manche Apps berechnen außerdem eine Startgebühr. Pakete für Vielfahrer sind pro Minute günstiger.

Wo darf ich einen Sharing-Roller parken?

Sie dürfen innerhalb des Servicegebiets des Anbieters parken. Prüfen Sie in der App die genauen Grenzen. Parken außerhalb dieses Gebiets kann zusätzliche Kosten verursachen. Beachten Sie auch die lokalen Parkregeln.

Was, wenn der Sharing-Roller defekt ist?

Melden Sie Defekte sofort über die App, bevor Sie losfahren. Wählen Sie einen anderen Roller, wenn es Probleme mit Bremsen, Beleuchtung oder Reifen gibt. Die Fahrt wird Ihnen nicht berechnet, wenn Sie den Defekt melden.

Auf der Suche nach einer E-Mail-Adresse? Sehen Sie sich unser Angebot an.