Website erstellen lassen: Kosten im kompletten Preisüberblick 2026
Die Kosten, um eine Website erstellen zu lassen, schwanken enorm: von ein paar Zehnern pro Monat bis zu Zehntausenden Euro. In diesem ausführlichen Artikel erfahren Sie genau, was es 2026 kostet, eine Website erstellen zu lassen, welche Optionen es gibt und wie Sie die beste Wahl für Ihre Situation und Ihr Budget treffen. Ob Sie eine einfache Visitenkarten-Website oder einen komplexen Onlineshop brauchen: Nach dem Lesen wissen Sie genau, woran Sie sind.
Was kostet es durchschnittlich, eine Website erstellen zu lassen?
Auf die Frage "Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?" gibt es keine eindeutige Antwort. Der Preis hängt von vielen Faktoren ab: Komplexität, Funktionen, wer die Website erstellt und wie viel Zeit hineinfließt. Im Durchschnitt können Sie mit folgenden Preisklassen rechnen:
- Selbst mit einem Website-Baukasten: 5 € bis 25 € pro Monat (Hosting + Baukasten)
- Selbst mit WordPress: 50 € bis 200 € einmalig + 50 € bis 150 € pro Jahr (Theme, Plugins, Hosting)
- Freelancer beauftragen: 500 € bis 5.000 €, je nach Umfang und Erfahrung
- Webdesign-Agentur: 2.000 € bis 50.000 €+ für professionelle Websites
- Individuelle Entwicklung: 10.000 € bis 100.000 €+ für komplexe Anwendungen
Diese Beträge sind nur die Anfangskosten. Hinzu kommen laufende Kosten wie Hosting, Domain, Wartung und Updates. Weiter unten in diesem Artikel besprechen wir alle Kostenpunkte im Detail.
DIY-Option 1: Einen Website-Baukasten nutzen
Der günstigste Weg zu einer Website ist, sie mit einem Website-Baukasten selbst zu erstellen. Plattformen wie Wix, Squarespace, Webflow und andere Anbieter bieten Drag-and-drop-Editoren, mit denen jeder ohne technisches Wissen eine Website bauen kann.
Vorteile von Website-Baukästen
- Niedrigste Kosten: oft 10 € bis 20 € pro Monat all-in
- Kein technisches Wissen erforderlich
- Hosting und Wartung inklusive
- Hunderte fertige Vorlagen
- SSL-Zertifikat standardmäßig inklusive
- Schnell online (innerhalb weniger Stunden)
Nachteile von Website-Baukästen
- Eingeschränkte Flexibilität und wenig individuelle Anpassung
- Oft Vendor-Lock-in (Wechsel schwierig)
- Weniger SEO-Kontrolle als bei WordPress
- Kann bei viel Traffic oder vielen Funktionen teuer werden
- Eingeschränkte Integrationsmöglichkeiten
Für kleine Unternehmen, Selbstständige und einfache Websites sind Website-Baukästen eine hervorragende Option. Die Gesamtkosten bleiben überschaubar und Sie sind schnell online. Sehen Sie sich die Website-Lösungen von Theory7 als professionelle Alternativen an.
DIY-Option 2: Eine WordPress-Website selbst bauen
WordPress ist der beliebteste Weg, Websites zu erstellen (über 40 % des Internets). Es ist kostenlose Open-Source-Software, Sie brauchen aber Hosting und eine Domain. Die Anfangskosten sind höher als bei einem Baukasten, dafür haben Sie deutlich mehr Kontrolle und Flexibilität.
Kostenübersicht WordPress
| Kostenpunkt | Einmalig | Jährlich |
|---|---|---|
| Domainname | - | 10 € bis 20 € |
| WordPress-Hosting | - | 50 € bis 300 € |
| Premium-Theme | 30 € bis 80 € | 0 € bis 60 € (Updates) |
| Premium-Plugins | 0 € bis 200 € | 0 € bis 200 € |
| SSL-Zertifikat | - | 0 € (kostenlos) |
| Summe Jahr 1 | 90 € bis 480 € | 60 € bis 580 € |
Mit zuverlässigem WordPress-Hosting von Theory7 sind Sie schon ab 0,49 € pro Monat gut aufgestellt. Beachten Sie: Diese Kosten betreffen nur die technische Basis. Wenn Sie einen Designer oder Entwickler für individuelle Arbeiten beauftragen, kommen weitere Kosten hinzu.
Wann WordPress wählen?
WordPress ist ideal, wenn Sie:
- Volle Kontrolle über Ihre Website möchten
- Einen Blog oder eine inhaltsreiche Website haben
- Gute SEO-Möglichkeiten brauchen
- Später erweitern möchten
- Integrationen mit anderen Tools brauchen
- Eigentümer Ihrer Daten und Ihrer Plattform sein möchten
Einen Freelancer beauftragen: Was kostet das?
Viele Unternehmer entscheiden sich, einen freiberuflichen Webdesigner oder Entwickler zu beauftragen. Die Kosten schwanken stark, je nach Erfahrung, Komplexität und Standort des Freelancers.
Durchschnittliche Stundensätze von Freelancern
- Freelancer am Anfang: 25 € bis 45 € pro Stunde (insgesamt 500 € bis 2.000 € für eine einfache Website)
- Erfahrene Freelancer: 50 € bis 95 € pro Stunde (insgesamt 2.000 € bis 8.000 € für eine mittelgroße Website)
- Spezialisierte Experten: 100 € bis 200 € pro Stunde (insgesamt 5.000 € bis 20.000 € für eine komplexe Website)
Eine einfache WordPress-Website mit Standard-Theme und kleinen Anpassungen kostet bei einem Freelancer durchschnittlich 1.500 € bis 3.000 €. Für eine individuell gestaltete Website mit eigenem Design und eigenen Funktionen zahlen Sie schnell 5.000 € bis 10.000 €.
Vorteile eines Freelancers
- Persönlicher Kontakt und direkte Kommunikation
- Oft günstiger als eine Agentur
- Flexibel und schnell
- Spezialwissen verfügbar
Nachteile eines Freelancers
- Abhängig von einer Person (Urlaub, Krankheit, Verfügbarkeit)
- Weniger Kapazität als eine Agentur
- Kein Teamansatz für komplexe Projekte
- Die Qualität schwankt stark von Freelancer zu Freelancer
Webdesign-Agentur: professioneller Ansatz
Für Unternehmen, die eine professionelle Website mit umfassender Begleitung möchten, ist eine Webdesign-Agentur oft die beste Wahl. Die Kosten sind höher, dafür erhalten Sie ein Team von Spezialisten: Designer, Entwickler, SEO-Experten und Projektmanager.
Preisübersicht Agenturen
| Art der Website | Preisrahmen | Projektdauer |
|---|---|---|
| Einfache Website (5 bis 10 Seiten) | 2.000 € bis 5.000 € | 2 bis 4 Wochen |
| Unternehmenswebsite (10 bis 20 Seiten) | 5.000 € bis 12.000 € | 4 bis 8 Wochen |
| Onlineshop (50 bis 200 Produkte) | 8.000 € bis 25.000 € | 8 bis 12 Wochen |
| Individuelle Plattform | 25.000 € bis 100.000 €+ | 3 bis 12 Monate |
Was bekommen Sie bei einer Agentur?
- Professionelles, einzigartiges Design nach Maß
- Interdisziplinäres Team (UX, Design, Entwicklung, SEO)
- Projektmanagement und Planung
- Umfassende Tests und Qualitätskontrolle
- Schulung und Dokumentation
- Gewährleistung und Nachbetreuung
- Strategische Beratung
Wann eine Agentur wählen?
Eine Agentur ist die richtige Wahl, wenn:
- Ihr Budget bei 5.000 €+ liegt
- Die Website für Ihr Unternehmen entscheidend ist
- Sie komplexe Funktionen brauchen
- Sie ein professionelles Team und Vorgehen möchten
- Sie strategische Beratung schätzen
- Sie eine Website möchten, die viele Jahre hält
Versteckte Kosten, die Sie einplanen sollten
Viele Unternehmer vergessen, dass die Anfangskosten für die Website nicht die einzigen Kosten sind. Es gibt verschiedene laufende und einmalige Kosten, die Sie berücksichtigen sollten:
Domainname (jährlich)
Ihr eigener Domainname kostet für Standardendungen wie .nl oder .com zwischen 10 € und 20 € pro Jahr. Spezielle Endungen können teurer sein (30 € bis 100 € pro Jahr).
Webhosting (monatlich/jährlich)
Hosting ist unverzichtbar und kostet je nach Bedarf zwischen 5 € und 50 € pro Monat. Shared Hosting ist günstig (5 € bis 15 €/Monat), VPS oder Dedicated Server kosten mehr (30 € bis 200 €+/Monat). Lesen Sie auch unseren kompletten Preisüberblick zu Website-Hosting-Kosten.
SSL-Zertifikat
Heute sind SSL-Zertifikate oft kostenlos (Let's Encrypt) oder im Hosting enthalten. Kostenpflichtige Zertifikate kosten 50 € bis 200 € pro Jahr, sind für die meisten Websites aber nicht nötig.
Wartung und Updates
WordPress, Plugins und Themes müssen für Sicherheit und Funktionalität regelmäßig aktualisiert werden. Das kostet Zeit oder Geld:
- Selbst erledigen: 2 bis 4 Stunden pro Monat
- Auslagern: 50 € bis 200 € pro Monat
- Wartungspaket einer Agentur: 100 € bis 500 € pro Monat
Inhalte und Fotografie
Gute Inhalte und professionelle Fotos machen den Unterschied:
- Stockfotos: 10 € bis 50 € pro Foto oder 200 € bis 500 € pro Jahr (Abonnement)
- Professionelles Fotoshooting: 500 € bis 2.000 € pro Tag
- Copywriting: 50 € bis 150 € pro Textseite
- Videoinhalte: 1.000 € bis 10.000 €, je nach Produktion
SEO und Marketing
Eine schöne Website ist wertlos, wenn niemand sie findet. Planen Sie Budget ein für:
- Grundlegende SEO-Optimierung: 500 € bis 2.000 € einmalig
- Laufende SEO: 300 € bis 2.000 € pro Monat
- Google Ads: 500 € bis 5.000 €+ pro Monat (Werbebudget)
- Social Media: 200 € bis 2.000 € pro Monat
Vergleichstabelle: alle Optionen im Überblick
| Option | Kosten Jahr 1 | Danach jährlich | Zeitaufwand | Am besten für |
|---|---|---|---|---|
| Website-Baukasten | 120 € bis 300 € | 120 € bis 300 € | Gering (selbst bauen) | Kleine Websites, Selbstständige |
| WordPress DIY | 150 € bis 500 € | 60 € bis 580 € | Mittel (selbst lernen) | Blogger, Heimwerker im Web |
| Freelancer | 1.500 € bis 8.000 € | 200 € bis 1.000 € | Gering (ausgelagert) | KMU, individuelle Lösung nötig |
| Agentur | 5.000 € bis 30.000 € | 1.000 € bis 5.000 € | Sehr gering (Full Service) | Größere Unternehmen, komplex |
Wie sparen Sie Geld, wenn Sie eine Website erstellen lassen?
Es gibt clevere Wege, Kosten zu sparen, ohne bei der Qualität Abstriche zu machen:
1. Klein anfangen und ausbauen
Starten Sie mit einer einfachen Website mit 5 bis 7 Seiten. Fügen Sie später Funktionen hinzu, wenn Sie wachsen und mehr Budget haben. Ein MVP-Ansatz (Minimum Viable Product) spart am Anfang viel Geld.
2. Vorhandene Themes und Vorlagen nutzen
Ein vollständig individuelles Design kostet 3.000 € bis 10.000 € extra. Hochwertige Premium-Themes kosten 30 € bis 80 € und sehen professionell aus. Mit kleinen Anpassungen wird das Ergebnis einzigartig genug.
3. Inhalte selbst liefern
Schreiben Sie Ihre eigenen Texte und machen Sie Ihre eigenen Fotos (Smartphone-Kameras sind heute hervorragend). Das spart Hunderte bis Tausende Euro für Copywriting und Fotografie.
4. Das richtige Hosting wählen
Zu günstiges Hosting verursacht Probleme, zu teures Hosting ist rausgeworfenes Geld. Für eine durchschnittliche Website reicht Hosting für 10 € bis 20 € pro Monat völlig aus. Zahlen Sie jährlich im Voraus? Oft erhalten Sie dann 10 bis 20 % Rabatt.
5. Die Grundlagen selbst lernen
Mit YouTube-Tutorials und Onlinekursen können Sie sich vieles selbst beibringen. Wer die Grundlagen von WordPress beherrscht, spart Hunderte Euro an Kosten für kleine Anpassungen.
6. Kostenlose Plugins und Tools nutzen
Für fast jede Funktion gibt es kostenlose WordPress-Plugins. Nutzen Sie diese, statt sofort für Premium-Versionen zu bezahlen. Steigen Sie erst um, wenn Sie Premium-Funktionen wirklich brauchen.
7. Mehrere Angebote einholen
Die Preise unterscheiden sich stark zwischen Anbietern. Holen Sie mindestens 3 Angebote ein und vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch Qualität, Erfahrung und Referenzen.
Häufige Fehler, die die Kosten erhöhen
Vermeiden Sie diese Fehler, die die Kosten für Ihre Website unnötig in die Höhe treiben:
Keine klaren Anforderungen
Ohne klaren Plan und klare Anforderungen entstehen Missverständnisse und zusätzliche Korrekturschleifen. Das kostet zusätzliche Stunden und damit zusätzliches Geld. Erstellen Sie vorab eine detaillierte Liste der gewünschten Funktionen.
Scope Creep während des Projekts
"Ach, könnten wir auch noch..." ist der Todesstoß für Ihr Budget. Jede Ergänzung während des Projekts kostet extra. Heben Sie Ergänzungen für eine nächste Phase auf oder bezahlen Sie Mehraufwand bewusst.
Zu günstiges Hosting wählen
Hosting für 2 € pro Monat wirkt attraktiv, sorgt aber für langsame Websites, Ausfallzeiten und Sicherheitsprobleme. Das kostet Sie am Ende mehr durch verlorene Kunden und Reparaturen.
Kein Wartungsbudget
Viele Unternehmer planen nur Budget für den Bau ein, nicht für die Wartung. Die Folge: Websites veralten, werden anfällig für Hacker und funktionieren nicht richtig. Reservieren Sie mindestens 50 € bis 100 € pro Monat für die Wartung.
Den falschen Partner wählen
Der günstigste Anbieter ist selten die beste Wahl. Achten Sie auf Portfolio, Referenzen, Erfahrung und Kommunikation. Eine gute Zusammenarbeit erspart Frust und zusätzliche Kosten.
FAQ: Häufige Fragen zu Website-Kosten
Was kostet eine einfache Website mit 5 Seiten?
Eine einfache Website mit 5 Seiten kostet zwischen 500 € und 2.500 €, je nachdem, wie Sie vorgehen. Mit einem Website-Baukasten zahlen Sie 10 € bis 20 € pro Monat. WordPress DIY kostet 150 € bis 500 € für Theme, Hosting und Domain. Ein Freelancer berechnet 800 € bis 2.500 € für Design und Umsetzung.
Gibt es monatliche Kosten für eine Website?
Ja, jede Website hat laufende Kosten: Hosting (5 € bis 50 €/Monat), Domainname (10 € bis 20 €/Jahr) und optional Wartung (50 € bis 200 €/Monat), Backups und Premium-Plugins. Rechnen Sie für eine einfache Website mit mindestens 15 € bis 30 € pro Monat.
Was ist günstiger: WordPress oder ein Website-Baukasten?
Kurzfristig ist ein Website-Baukasten oft günstiger (10 € bis 20 €/Monat all-in). WordPress hat höhere Anfangskosten, ist langfristig aber flexibler und oft günstiger, vor allem bei größeren Websites mit viel Traffic oder vielen Funktionen.
Wie viel kostet die Wartung einer Website pro Jahr?
Die Wartung einer Website kostet durchschnittlich 600 € bis 2.400 € pro Jahr (50 € bis 200 €/Monat). Das umfasst Updates, Backups, Sicherheitsmonitoring und kleine Anpassungen. Komplexere Websites mit vielen Funktionen können 3.000 € bis 6.000 € pro Jahr an Wartung kosten.
Kann ich meine Website ohne Erfahrung selbst erstellen?
Ja, mit modernen Website-Baukästen wie Wix oder Squarespace können Sie ohne technisches Wissen eine Website erstellen. Für mehr Kontrolle und Flexibilität ist WordPress auch für Einsteiger machbar, erfordert aber mehr Einarbeitungszeit. YouTube-Tutorials und Onlinekurse helfen Ihnen beim Einstieg.
Fazit: Was kostet es wirklich, eine Website erstellen zu lassen?
Die Kosten für eine Website reichen von 120 € pro Jahr für eine einfache DIY-Website bis zu Zehntausenden Euro für professionelle Individuallösungen. Der durchschnittliche Unternehmer zahlt zwischen 1.500 € und 5.000 € für eine gute Unternehmenswebsite, plus 500 € bis 1.500 € pro Jahr für Hosting, Wartung und Updates.
Die wichtigsten Kostenfaktoren sind: Komplexität des Designs, Anzahl der Funktionen, wer die Website erstellt (Sie selbst, ein Freelancer oder eine Agentur) und wie viel Individualisierung nötig ist. Vergessen Sie nicht, Budget für laufende Kosten wie Hosting, Domain, Wartung und Marketing einzuplanen.
Der beste Ansatz hängt von Ihrer Situation ab: Sie haben ein kleines Budget und Zeit zum Lernen? Wählen Sie WordPress DIY. Sie möchten schnell und ohne Aufwand online gehen? Probieren Sie einen Website-Baukasten. Sie haben Budget und möchten ein professionelles Ergebnis? Wählen Sie einen erfahrenen Freelancer oder eine Agentur.
Was Sie auch wählen: Investieren Sie in gutes Hosting und eine gute Domain. Eine Website auf schlechtem Hosting kostet Sie am Ende durch verlorene Kunden und Reparaturen mehr, als Sie sparen. Beginnen Sie mit einer soliden Basis und bauen Sie aus, wenn Sie wachsen.